Mädels*- und Jungs*tage


Mittels regelmäßig stattfindender Mädchen*tage bzw. Jungs*tage nehmen wir uns dieser Thematik an und setzen uns damit auseinander.

Die Jungs*- bzw. Mädchen*tage werden stets gemeinsam mit den Jugendlichen geplant, vorbereitet und durchgeführt. Neue Ideen sind immer herzlich Willkommen. Du hast eine Idee, einen Wunsch, ein Anliegen, etc. dann melde dich bei Karin oder Markus.

Geschlechtsspezifische Jugendarbeit

In unserer Gesellschaft gibt es klare Rollenklischees wie ein Junge* bzw. ein Mädchen* zu sein hat, was weiblich* und was männlich* ist. Dabei wird oft von typisch Mann*/ typisch Frau* gesprochen. Geschlechtsstereotype sind bei Mädchen* zum Beispiel fürsorglich, mütterlich, weich, passiv, emotional und hübsch. Jungs* dagegen werden als stark, sachbezogen, cool, technisch versiert sein. Diese Rollenklischees haben nichts mit dem biologischen Geschlecht (sex) zu tun, sondern sind von der Gesellschaft gemachte Konstruktionen (Gender), die sich stark auf die Entwicklung der Jugendlichen auswirken und wichtige Entscheidungen im Leben der Jugendlichen beeinflussen.

Aus diesem Grund ist wichtig in der offenen Jugendarbeit darauf zu achten und den Rollenklischees entgegenzutreten. Mittels verschiedener Methoden soll den Stereotypen entgegengewirkt und den Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, sich nach ihren tatsächlichen Bedürfnissen, Fähigkeiten, Kompetenzen und Interessen zu entwickeln und diese auch zu fördern.

Allgemeine Ziele sind u.a.

  • Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen* und Jungen*
  • Empowerment
  • Orientierung am Willen der Jugendlichen
  • Schaffung von speziellen Angeboten nur für Jungen* bzw. nur für Mädchen*
  • Formen einer eigeneständigen und selbstbestimmten Identität
  • Förderung der Selbstbestimmung und Selbstbewusstsein damit eigene Wünsche und Interessen artikuliert und gelebt werden können
  • Stärkung des Selbstwertgefühls und Selbstvertrauen, um Unabhängigkeit ohne Fremdbestimmung leben zu können
  • Aufzeigen aller Möglichkeiten im Bereich der Berufs- und Lebensplanung
  • Reflektion von Rollenklischees